^



 


Schädlingsfrei Careo Konzentrat (250 ml)

2206-LQ

     details


Bitte beachten Sie: Dieser Baum steht zur Zeit unter Quarantäne. Sie können bereits jetzt bestellen; die Lieferung erfolgt nach Freigabe durch den Pflanzenschutz, voraussichtlich ab 1.7. Die Pflanze muss vorab komplett bezahlt werden.


Anwendung durch nicht-berufliche Anwender zulässig

Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich zulässig

Nicht bienengefährlich

Zulassungsnr.: 005686-00

Vollsystemisches Mittel gegen beißende und saugende Schädlinge wie Blattläuse, Thripse, Weiße Fliege, Schildläuse, Woll- und Schmierläuse sowie Rüssel- und Blattkäfer, Minierer, Blattwespen, Wickler und Wollspinner.
Gegen saugende und beißende Schädlinge wie Blattläuse, Thripse, Zikaden, Woll- und Schmierläuse, Schildläuse, Weiße Fliege, Rüsselkäfer, Frostspanner-Raupen, Minierer und andere Insekten im Freiland (Einzelpflanzenbehandlung) und im Gewächshaus.
Celaflor Schädlingsfrei CAREO Konzentrat zeichnet sich durch seine Kontakt- und vollsystemische Wirkung aus.

Wirkstoff
5 g/l Acetamiprid
Pfl.Reg.Nr. 3035 HBZ: Schädlingsfrei Careo Konzentrat

Wirkungsweise
Gegen saugende und beißende Insekten bei Zierpflanzen und Gemüse, mit Kontakt- und vollsystemischer Wirkung, d.h. der Wirkstoff wird von der Pflanze aufgenommen und in die Leitbahnen der ganzen Pflanze sowie in den Neuzuwachs verteilt. Saugende Schädlinge werden auch dann bekämpft, wenn sie nicht direkt getroffen werden.

Pflanzenverträglichkeit
In Abhängigkeit von Kultur, Sorte und dem Anbauverfahren können Schäden an der zu behandelnden Kultur nicht ausgeschlossen werden. Vor einem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete und -bestimmungen
Gegen beißende und saugende Insekten wie Blattlaus, Frostspanner, Wolllaus, Zikade (ausgenommen Thripsarten im Freiland), Weiße Fliege und Schildlaus-Arten an Zierpflanzen im Freiland (Einzelpflanzenbehandlung) und im Gewächshaus. Gegen Kartoffelkäfer an Kartoffel (Freiland), gegen Weiße Fliege und Blattläuse an Aubergine, Gemüsepaprika und tomate (Gewächshaus) sowie gegen Blattläuse an Salat (Freiland). Anwendung nur in den in der Gebrauchsanleitung genannten Anwendungsgebieten und nur zu den hier beschriebenen Anwendungsgebieten.
Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte
nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen / indirekte Einträge über Hof-
und Straßenabläufe verhindern). Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig (§ 212 Absatz 2 PflSchG). Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.

Gebrauchsanleitung

Anwendungsbereich Schädling Dosierung Anwendungszeit
Zierpflanzen Topf- und Conteinerpflanzen (Freiland, unter Glas, Wohn- und Büroräume, Balkone) Dickmaulrüssler, Blattläuse, Schild-, Woll- und Schmierläuse, Weiße Fliege Gießen: 60 ml/l Wasser, 100 ml/l Substrat (Kompost, Erde). Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode im Abstand von 60 Tagen Bei oder kurz nach Befall
Zierpflanzen (Freiland, unter Glas, Wohn- und Büroräume, Balkone) Blattläuse, Schild-, Woll- und Schmierläuse, Weiße Fliege, Thripse

Spritzen: 10 ml/l Wasser. Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode im Abstand von 10 Tagen

Buchsbaum (Freiland) Buchsbaumzünsler Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Tomaten, Melanzi, Paprika (unter Glas) Blattläuse Spritzen: 10 ml/l Wasser. Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode im Abstand von 10 Tagen; Wartezeit: 14 Tage
Tomaten, Melanzi (unter Glas) Weiße Fliege
Salate (unter Glas und Freiland) Blattläuse Spritzen: 10 ml in 1 l Wasser. Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode im Abstand von 10 Tagen. Wartezeit: 14 Tage
Kartoffel (Freiland) Kartoffelkäfer Spritzen: 10 ml in 1 l Wasser. Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode. Wartezeit: 14 Tage
Kernobst (Freiland) Blattläuse, Apfel-, Schalenwickler Spritzen: 10 ml in 1 l Wasser. Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode im Abstand von 10 Tagen. Wartezeit: 14 Tage
Kirschen (Freiland) Blattläuse Spritzen: 10 ml in 1 l Wasser. Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode. Wartezeit: 14 Tage
Kirschfurchtfliege zur Befallsminderung Spritzen: 20 ml in 1 l Wasser. Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode. Wartezeit: 14 Tage
Zwetschken (Freiland) Blattläuse Spritzen: 10 ml in 1 l Wasser. Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode im Abstand von 10 Tagen. Wartezeit: 14 Tage


Anwendung
Maximal 2 Behandlungen pro Kultur bzw. je Jahr. Behandeln bis zur sichtbaren Benetzung.
Das Mittel zeigt eine gute Wirkung gegen die Zielorganismen über die verschiedenen Entwicklungsstadien hinweg, lediglich bei Blattwespen weisen die frühen Larvenstadien eine höhere Empfindlichkeit auf als spätere, bei Thripse sind die ausgewachsenen Insekten empfindlicher als die Larvenversionen.
Celaflor Schädlingsfrei Careo Konzentrat ist in der Regel gut pflanzenverträglich. Da bei der großen Anzahl an Pflanzenarten und –sorten unterschiedliche Verträglichkeiten auftreten können, empfiehlt es sich, vor der Spritzung des gesamten Bestandes die Empfindlichkeit an einzelnen Pflanzen zu prüfen und über einen Zeitraum von ca. 10 Tagen zu beobachten.
Keine Anwendung bei hohen Temperaturen (>25°) oder direkter Sonneneinstrahlung.

Hinweise zur Anwendung
Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresitenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffsgruppen ohne Kreuresistenz verwenden. Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen.

Hinweise zum Schutz des Anwenders
Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.

Hinweise zum Schutz der Umwelt
Das Mittel ist bis zur höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge bzw. Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4). Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Arten Pardosa amentata und palustris (Wolfsspinnen) sowie Aleochara bilineata (Kurzflügelkäfer), schwachschädigend für Poecilus cupreus (Laufkäfer), Chrysoperla carnea (Florfliege) und Typholodromus pyri (Raubmilbe), schädigend für Coccinella septempunctata (Siebenpunkt-Marienkäfer) und Aphidius rhopalosiphi (Brackwespe) eingestuft. Das Mittel ist giftig für Fischnährtiere.

Erste Hilfe
Nach Hautkontakt mit reichlich Wasser waschen. Nach Augenkontakt sofort mit reichlich Wasser ausspülen, auch unter den Augenlidern. Nach Verschlucken Mund mit Wasser ausspülen, Arzt aufsuchen und Etikett / Verpackung vorzeigen.

Auflagen
NN234: Das Mittel wird als schwachschädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri (Raubmilbe) eingestuft.
NN265: Das Mittel wird als schwachschädigend für Populationen der Art Poecilus cupreus (Laufkäfer) eingestuft.
NN270: Das Mittel wird als schwachschädigend für Populationen der Art Chrysoperla carnea (Florfliege) eingestuft.
NN361: Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Coccinella septempunctata (Siebenpunkt-Marienkäfer) eingestuft.
NN3842: Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Aphidius rhopalosiphi (Brackwespe) eingestuft.
NW263: Das Mittel ist giftig für Fischnährtiere.
NW642-1: Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
SB001: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
SB010: Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
WMI4A: Wirkungsmechanismus (IRAC-Gruppe): 4A

Hinweis
Pflanzenschutzmittel dürfen auf Freilandflächen nur angewandt werden, wenn diese landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden.

Schutz des Anwenders
Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen. Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Schädlich für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben. Darf nicht in die Hände von Kindern gelagen. Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten. Bei der Arbeit nicht essen, trinken, rauchen. Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden. Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen. Behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten.

Abfallbeseitigung
Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

Hersteller
Scotts Celaflor GmbH

Sicherheitshinweis (PDF)

Weitere Informationen erhalten Sie in der Broschüre „Kauf, Anwendung und Lagerung von Pflanzenschutzmitteln – Tipps für Hobbygärtner des BVL“, die Sie unter der folgenden URL herunterladen können:
http://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/08_PresseInfothek/Flyer/Flyer_Kleingaertner.html?nn=4245254