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Japanische Gärten

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Autor: Günter Nitschke

Der japanische Garten ist, wie alle Gärten, mehr als bloße Natur: Er ist vom Menschen gestaltete Natur. Er bedarf der Hand eines Gestalters, um einen Sinn zu bekommen. Der japanische Garten gehört in das Reich der Architektur. In seiner besten Form ist er Natur als Kunst. Die Phasen seiner Geschichte dokumentieren die ständige Neudefinition der Stellung des Menschen innerhalb der Natur und zur Natur. Seine sich wandelnden Formen sind Antworten sowohl auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen als auch auf religiöse und philosophische Strömungen. Dadurch spiegeln sie das geistige Klima wider, in dem seine Architektur entworfen wurde.
Der Verfasser erläutert die charakteristischen Eigenschaften und Unterscheidungsmerkmale jeder der fünf Hauptepochen in der Geschichte des japanischen Gartens und arbeitet gleichzeitig das gemeinsame Motiv heraus, das ihnen allen zugrunde liegt: der immer wiederkehrende Versuch, Schönheit als Zufall der Natur mit von Menschen perfektionierten Typen zu vereinen und eine ästhetische Symbiose zwischen der scheinbaren Willkür der natürlichen Form und der strikten Geometrie des rechten Winkels zu erreichen.

240 Seiten
ca. 24 x 30 cm
zahlreiche Farbbilder