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Endomykorrhiza

2183-m

     details


Pilzsporen auf Torfsubstrat aufgebracht, zum leichten "Impfen" der Erde.

Als Mykorrhiza bezeichnet man eine Lebensgemeinschaft zwischen Pflanzen und Pilzen. Das Myzel der beteiligten Pilze umschließt bei der sogenannten Ektomykorrhiza die Wurzelspitzen des Baumes und die Pilzfäden dringen in die äußere Rindenschicht der Wurzeln ein. Bei der Endomykorrhiza dringt der Pilz in die Wurzelzelle ein und ist für das bloße Auge nicht zu erkennen.
Hierdurch wird die resorbierende Oberfläche auf das Hundert- bis Tausendfache vergrößert, was die Leistungsfähigkeit in Bezug auf Wasser- und Nährstoffaufnahme deutlich steigert. Viele Untersuchungen belegen, dass mykorrhizierte Pflanzen Stresssituationen besser überstehen. So läßt sich die Trockenresistenz steigern und auch starke Fröste werden besser überstanden. Die Anfälligkeit für Krankheiten wird stark verringert. Außerdem sind durch Nährstoffmangel verursachte Schwächeerscheinungen nicht mehr zu erwarten.

Für die folgenden Bäume sind speziell Endomykorrhiza wichtig:
Ahorn
Apfel
Birne
Eberesche
Eibe
Hartriegel
Haselnuss
Lebensbaum
Lychees
Mammutbaum
Metasequoia
Pfaffenhütchen
Pflaume
Platane
Rosskastanie
Wacholder

Endomykorrhiza enthält folgende Pilzstämme:
Glomus etunicatum, Glomus intraradices, Glomus claroideum
(Enthält keine gentechnisch veränderten Organismen.)

Mykorrhiza-Einheiten (pro cm³ Substrat): 180

Nährstoffgehalte
Gesamt-N 0,54 %
K2O 0,1 %
Organische Substanz 31,5 %

Dosierung
20 bis 40 ml pro Liter Pflanzsubstrat.

pH-Wert
6,8

Lagerung: 2 Jahre, kühl und trocken